
Nur Ja! heißt ja. Eine Anleitung zu sexuellen Konsens
€15.00
Taschenbuchausgabe erscheint am 19.08.2026
Aus dem Englischen von Jennifer Sophia Theodor
Empowerment, Respekt und sichere Beziehungen
Was ist sexueller Konsens? Warum ist Konsens wichtig? Und: Wie setzen wir ihn um?
Sexueller Konsens steht für sexuelles Einvernehmen, bei dem nur ein klares, freiwilliges, begeistertes »Ja!« Zustimmung bedeutet. Shaina Joy Machlus beschreibt, wie es gelingen kann, miteinander zu kommunizieren und Konsens herzustellen, damit alle sicher sind, dass tatsächlich Einverständnis vorliegt. Das Konsensprinzip stellt sich gegen eine Vergewaltigungskultur, in der sexuelle Handlungen zu oft auf unausgesprochenen Vorannahmen beruhen und sexuelle Gewalt als etwas Alltägliches normalisiert und verharmlost wird. Zugleich hilft sexueller Konsens aber auch dabei, Sex zu genießen und alle in ihrer persönlichen Selbstbestimmung zu bestärken.
Shaina Joy Machlus vermittelt auf offene und verständliche Weise das Konsensprinzip, Grundlegendes zu Geschlechtern, sexuellen Orientierungen sowie zur Vergewaltigungskultur und schafft dabei einen Zugang zur praktischen Umsetzung von Konsens im Sexuellen – und darüber hinaus. Ziel ist es, Konsens für alle Geschlechter und Identitäten neu zu bewerten und zu denken. Es geht dabei nicht nur um individuelles Verhalten, sondern insbesondere darum, dass alle Verantwortung übernehmen und auch zu einer Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen beitragen.
Ein notwendiges und hilfreiches Buch für Menschen jeden Alters.
»Durch ein breites Verständnis von Konsens kann so viel Leid beendet werden – und ich bleibe weiterhin zuversichtlich, dass die Mehrheit der Menschen daran interessiert ist.« Shaina Joy Machlus
»Niemals war ein Rating so einfach wie dieses – ganz klare 5 Sterne! Wo soll ich nur anfangen? Machlus Ausführungen beruhen auf Gedanken, Praktiken und Diskussion aus der queeren Community , und das merkt mensch glücklicherweise auch. Machlus versucht, diversen Lebensrealitäten Sichtbarkeit zu verleihen und somit so viele Hürden wie möglich abzubauen. Es geht um Empowerment und Selbstermächtigung und wie diese in Form von Konsens konkret aussehen können. Machlus geht auf die Missbrauchs- und Vergewaltigungskultur und die Rolle von (toxischer) Männlichkeit dabei ein. Dies ist erneut ein Buch, welches ich allen Personen in die Hand drücken möchte.« Nicole, boob book
»Machlus hat mit dem Buch eine Grundlage geschaffen, auf welcher wir als Gesellschaft gemeinsam über Konsens sprechen können – nicht nur in Bezug auf sexuelle Handlungen, sondern auch in Bezug auf Alltagssituationen.« Lea Terlau, diversmagazin.de
»Ein großartiges Buch, welches niederschwellig nicht nur zum Thema Konsens aufklärt, sondern auch all die wichtigen Themen abdeckt, die damit unweigerlich verbunden sind.« weiberdiwan.at
»Die Autorin legt einen wissenschaftlichen Text vor, der leicht lesbar ist, ohne zu vereinfachen. Es geht immer um sexuellen Konsens und Selbstfindung, sowie Vermeidung jeglicher Gewalt und Übergriffe. Er kann von unterschiedlichen Altersgruppen gelesen werden und als Diskussionsgrundlage verwendet werden. Er veranlasst sicher auch zum Austausch von Erfahrungen zwischen unterschiedlichen Generationen mit ihren jeweiligen biografischen und sozialen Hintergründen. (…) Es ist ein wertvolles und lesenswertes Buch zum Weiterempfehlen.« AJuM, GEW
Mit Illustrationen von Janice Mantwill und Marie Michael

Foto © privat
Shaina Joy Machlus (sie oder kein Pronomen, engl. she und they) ist ein*e in New Jersey geborene Schriftsteller*in, Übersetzer*in und Professor*in. Shaina hat einen Abschluss in Biologie und Gesundheitswissenschaften. Ihr vorliegendes Buch wurde zeitgleich in Spanien (Penguin Random House, 2019) und Katalonien (L‘Altra Editorial, 2019) veröffentlicht und ist der erste in diesen Sprachen verfasste Leitfaden zu sexuellem Einvernehmen. Shaina ist regelmäßige*r Kolumnist*in bei Pikara, La Directa, El Diario und dem Tom Tom Magazine. Ihre Artikel sind auch bei VICE und Afro-féminas erschienen. Sie lebt in Barcelona.
Jennifer Sophia Theodor übersetzt aus dem Englischen mit Schwerpunkten auf politischer Theorie, feministischer Wissenschaftsforschung und Kunst. Übersetzungen u.a. von Karen Barad, Donna Haraway, Fatima El-Tayeb, Meg-John Barker, Banu Subramaniam.
Illustrationen von Janice Mantwill und Marie Michael.
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