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Einmal Mutter, immer Mutter? Die erfolgreiche Autorin Claudia Haarmann spricht sich in ihrem zweiten Buch "Mütter sind auch Menschen" für eine neue Beziehungskultur zwischen Müttern und Töchtern aus. Ihre Hauptthese: Jede Mutter will ihrem Kind das Beste geben, doch es gibt "Etwas" in ihrem Leben, was sie daran hindert. In diesem "Etwas", der Begrenztheit der Mutter, liegt die Ursache, dass die wenigsten Frauen die Beziehung zur eigenen Mutter als entspannt erleben; dass kaum eine Frau ihrer Mutter mit Gelassenheit begegnen und die Mutter als freie, erwachsene Frau achten kann. Stattdessen sind Mutter-Tochter-Beziehungen oft gekennzeichnet von Schuldzuweisungen, Wut und unerfüllten Erwartungen. Mit Hilfe neuester Erkenntnisse aus Bindungs-, Hirnforschung und Traumatherapie versucht Claudia Haarmann zu erklären, wie überwältigende Ereignisse, etwa Krieg und Gewalt, das Verhältnis zwischen Müttern und Töchtern, Eltern und Kindern nachhaltig beeinflussen. In Gesprächen mit Expertinnen und Müttern und Töchtern arbeitet sie heraus, was die Liebe zwischen beiden oft so schwierig macht und wie eine respektvolle Loslösung und gegenseitige Annahme aussehen könnten. "Mütter sind auch Menschen" ist ein Plädoyer für eine freie, erwachsene und respektvolle Beziehung zwischen Müttern und Töchtern. |